Max Beckmann Gemälde
Bild 1: Wasserturm Hermsdorf, 1909
Über das Werk
Mit kräftigem Farbauftrag und deutlich sichtbaren Pinselspuren hat Beckmann den Wasserturm im Berliner Stadtteil Hermsdorf festgehalten, wo er von 1907 bis 1910 lebte. Die hellen Farben und der lockere Pinselstrich spiegeln sein Interesse an der impressionistischen Malweise wider. Der im Bau befindliche Turm erhebt sich auf einer Anhöhe neben einem Kiefernwald. Die Streben des Baugerüsts und die schlanken Bäume erzeugen eine aufwärtsgerichtete Dynamik, die das Motiv an den „Turmbau zu Babel“ erinnert – passend, da Beckmann sich in dieser Zeit häufig mit biblischen Themen auseinandersetzte.
Details zum Kunstwerk
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Technik: Öl auf Leinwand
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Maße: 92,2 cm x 81,5 cm
Objektgeschichte
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1909: Entstehungsjahr, Max Beckmann (1884-1950), Berlin
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1914: Verkauft an Henry Bernhard Simms (1861-1922), Hamburg
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1922: Vererbt an Gertrud Simms (1873-1973), Hamburg
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1930: Verst. Kunstsalon Paul Cassirer/Hugo Helbing, Berlin, 14.11. 1930, Nr. 4, unverkauft.
Standort
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Kunsthandlung Suther, Frankfurt, verkauft als Überweisung des Direktors Georg Swarzenski (1876-1957) an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main. 1931.
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Inventarnummer: SG 476
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Erwerbung: Erworben 1931
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Status: Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 4
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Werkverzeichnis: Göpel 2021, Nr. 108
Bild 2: Wasserturm Hermsdorf, 1913
Über das Werk
Der Turm steht als dunkle, monumentale Silhouette auf einer Anhöhe, umgeben von einer lebendigen Landschaft aus Kiefernwald und sandigen Flächen. Kunsthistorisch wird das Bild manchmal als Anspielung auf den „Turmbau zu Babel“ gesehen, denn Beckmann verband häufig biblische Motive mit zeitgenössischen Landschaften. Anders als die bekannte Version von 1909, die den Turm noch im Bau zeigt, stellt dieses Werk den Turm in seinem fertigen Zustand dar.
Details zum Kunstwerk
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Entstehung: 1913, während Beckmanns Zeit in Berlin.
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Technik: Öl auf Leinwand.
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Maße: ca. 81 cm x 101 cm.
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Signatur: Das Werk ist unten rechts doppelt signiert mit „Beckmann 13“.
Objektgeschichte
Der Wasserturm befand sich im Berliner Stadtteil Hermsdorf (Bezirk Reinickendorf), wo Beckmann von 1907 bis 1914 lebte und arbeitete. Während die frühere Fassung von 1909 noch deutliche impressionistische Elemente zeigt, zeichnet sich die 1913 entstandene Version durch einen kräftigeren, expressiveren Farbauftrag aus.
Standort
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Sammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin
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Inventarnummer GEM 85 / 2



